| Eine unbequeme Wahrheit könnte sich angesichts dessen, dass das Schicksal unseres Planeten zweifellos auf dem Spiel steht, als eine der wichtigsten und vorausschauendsten Dokumentationen aller Zeiten erweisen. Al Gore, der sich spaßeshalber selbst als "ehemaliger gewählter Präsident" bezeichnet, empfand - wie schon oft in seiner politischen Karriere - ein persönliches Bedürfnis, Aufmerksamkeit auf die wachsende Krise angesichts der globalen Erwärmung zu lenken, und diese mitreißende Dokumentation ist im Grunde genommen eine (vom erfahrenen Fernsehregisseur Davis Guggenheim) abgefilmte Version des PowerPoint-Vortrags, den Gore (laut seiner eigenen Schätzung über tausendmal) vor interessiertem Publikum auf aller Welt gehalten hat. Viele Zuschauer werden angesichts von Gores angenehmem, zurückhaltendem Umgang mit Aufstellungen, Grafiken, Statistiken und Fotografien, der keinerlei Raum für Zweifel an der Wahrhaftigkeit (und nicht „Theorie“) der Erderwärmung als ultimativer Umweltkrise der Erde lässt, überrascht sein, wie faszinierend und überzeugend dieser unaufdringliche Film wirklich ist. Man erfährt einiges über jene prägenden Ereignisse, die seinen Charakter formten (darunter der Tod seiner Schwester und die beinahe tödlichen Verletzungen seines Sohnes nach einem Autounfall), und Gore schüttelt sein steifes Verhalten während seines Präsidentschaftswahlkampfs im Jahre 2000 ab, wobei er den Zuschauer als Mann mit einer Mission beeindruckt. Er überschreitet parteiliche Grenzen durch ein eindrucksvolles Plädoyer für Gemeinsinn, ethische Aufrichtigkeit und leidenschaftliche Zielsetzungen, um so die nachteiligen Folgen der globalen Erwärmung durch persönliche und politische Verantwortung rückgängig zu machen. Manche mögen Gore vorwerfen, er nutze die Erderwärmung als Plattform für die Demokraten, aber seine ehrliche Überzeugung angesichts dieser "unbequemen Wahrheit" (d.h. erdrückende Beweise für globale Erwärmung, die jenen Menschen im Wege stehen, deren Interessen durch Gores unwiderlegbare Botschaft gefährdet werden) sollte selbst die stumpfsinnigsten und störrischsten Zweifler überzeugen. Gore wählt einen ruhigen Weg und umgeht diskret einen Frontalangriff gegen die Administration von George W. Bush (die dieser "unbequeme Wahrheit" durch Verschleierungstaktiken und politische Entscheidungen zugunsten der Ölindustrie standhaft aus dem Weg gegangen ist). Somit erhebt er sich über alle politischen Differenzen und wendet den Blick hoffnungsvoll in Richtung einer besseren Zukunft für unsere Kinder.--Jeff Shannon |
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Ein Wachmacher der besonderen Art!
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| Vom: October 19, 2006 |
| Von: Kristina Venus, |
| Kritiker meinen, dieser Film sei zu amerikanisch und zu personifiziert. Ich finde, es ist endlich mal ein Film, der die Dinge beim Namen nennt, ohne zu übertreiben und/oder reißerisch zu berichten. Und, wie ich finde ganz wichtig, er hat eine gigantische Dramaturgie. Denn Al Gore nennt Daten und Fakten, für jeden leicht verständlich - daher auch unbedingt ein Film, der an ALLE Schulen gehört und von Kindern leicht verstanden wird - und gibt Lösungen. Kleine, feine Schritte. Wirklich für JEDEN nachvollziehbar und auch realisierbar. So dass der CO2-Ausstoß für jeden einzelnen für uns zu reduzieren ist - sogar bis auf 0!!! Dieser Film gibt einem einen Stich ins Herz - und den Mut, die Schritte zu gehen. Absolut unterstützungwürdig! Auch die Homepage zu diesem Film, auf der jeder ganz einfach den CO2-Ausstoß z. B. seines Hauses ausrechnen kann und mit den dazugehörgen Tipps, dieses zu ändern. Schritt für Schritt! Denn Al Gore sagt so schön: die kleinen Schritte sind es, die sich zu großen summieren. Danke, Al Gore! |
"Die Wahrheit von der Fiktion trennen!"
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| Vom: December 14, 2006 |
| Von: Makaveli, Thugz Mansion |
"Die Wahrheit von der Fiktion trennen und die wahren Zusammenhänge von den Missverständnissen!"
Das versucht uns Al Gore mit seinem Film zu lehren. Was ist die Wahrheit über die globale Erderwärmung? Was sind die Auswirkungen und woran können wir sie ersehen? Ist sie wirklich vom Menschen verursacht? Oder ist sie nur ein normaler Faktor der geschichtlichen Entwicklung der Erde?
Für Al Gore steht die Wahrheit fest und er versucht nicht erst seit seinem Buch und dem dazugehörigen Film 'An unconvenient truth' vor den bevorstehenden Umweltkatastrophen zu warnen. Ihm gelingt dies, wie ich meine in beeindruckendem Maße.
Basierend auf demographischen Fakten vermittelt er auf anschaulische Art und Weise mittels modernster Technik die harten, unleugbaren Konsequenzen. Es scheint, alsob er überall in der Welt Phänomene findet, die aufgrund der rapiden Erderwärmung enstehen. Nur einige Beispiele sind das Abschmelzen der Polarkappen und der Gletcher, die Verschiebung der Jahreszeiten, einhergehend mit dem Entstehen neuer ökologischer Nischen, die drastische Veränderungen für die Tierwelt bedeuten, die Erwärmung der Weltmeere und und und.
Drei Hauptfaktoren für die "Kollision zwischen unserer Zivilisation und unserer Erde" seien zum einen:
- der Anstieg der Weltbevölkerung, welche uns vor 'neue' Probleme, wie Wasserknappheit, Nahrungsknappheit und einer Belastung der natürlichen Rohstoffe in zunehmend verheerenderen Dimensionen stellen. Zum anderen
- die wissenschaftliche und technologische Revolution, die zwar "einen großen Segen für Bereiche wie Medizin und Kommunikation" darstelle, allerdings auch alte, scheinbar nur schwer abzulegende "kriegerische Gewohnheiten" zu neuen unkalkulierbaren Naturgewalten entstehen ließen. Ebenso immens sind die Einwirkungen, die wir auf die Erdoberfläche oder auf die Bewässerung haben. So sind Fehler beim Umgang mit der Natur, mehr den je, mit größeren Konsequenzen verbunden, was uns Menschen zu einer unvergleichlichen Naturgewalt hat emporsteigen lassen. Dies sei auch ein politisches, aber vielmehr ein moralisches Problem. Es liegt nämlich an uns Menschen unsere Einstellung zur Erde zu überprüfen!! Der dritte Punkt ist dann letztendlich
- unsere Denkweise. Manchmal sei ein gehöriger Schock notwendig, um uns vor bevorstehenden Gefahren zu warnen. "Wenn sich allmählich etwas zu ändern scheint, selbst wenn es in Wirklichkeit schnell passiert, sind wir durchaus in der Lage einfach dazusitzen und nicht zu reagieren."
Al Gore schafft es auf einschneidende Art und Weise, dem Zuschauer seine logischen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu vermitteln und wirft dabei essentielle Fragen auf, schafft aber auch Antworten, indem er simple Tips für das alltägliche Leben gibt.
Im Großen und Ganzen schließe ich mich somit meinen Vorrednern an, wenn ich sage, "Schauen sie diesen Film. Überprüfen sie ihre Einstellung zur Natur und helfen sie aktiv mit unseren nachkommenden Generationen eine Welt zu hinterlassen, in der sie leben können!!!"
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Dieser Film geht uns alle an
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| Vom: November 19, 2006 |
| Von: Doris Stein, Fürth (Bayern) |
Mit gemischten Gefühlen bin ich ins Kino gegangen, obwohl die Besprechungen von "Eine unbequeme Wahrheit" von und mit Al Gore in Bezug auf den Inhalt eher gut waren. Zweifellos ist Gore ein echter Klimaexperte.
Dennoch blieb die Frage: Erwartet mich eine reißerisch aufgemachte, typisch amerikanische Dokumentation oder gar ein Film mit Endzeitstimmung - nach dem Motto: Nichts geht mehr!
Die gute Nachricht: Keines von beiden.'
Al Gore präsentiert eine gut recherchierte, aktuelle Dokumentation zum Klimawandel, die auch optisch ansprechend gestaltet ist. Es handelt sich um einen sehr persönlichen Film, der den Weg seiner politischen Laufbahn nachzeichnet. Er stellt Betroffenheit dadurch her, daß er Anlässe aus seinem Leben aufgreift, um zu zeigen, daß man immer im Leben an vermeintlich gegebenen Situationen etwas ändern kann.
Obwohl im Film erschreckende Wahrheiten ungeschminkt dokumentiert werden, verweist Al GOre auch darauf, was wir tun können, um den blauen Planeten zu retten und die Situation nachhaltig zu verbessern.
Dieser Film geht uns alle an!
Jeder sollte die Chance nutzen und sich selbst ein Bild machen.
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Eine unbequeme Wahrheit!
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| Vom: January 12, 2007 |
| Von: Erkannt!, Bern |
Der Film gibt sehr zu denken! Er ist zwar sehr amerikanisch gemacht, dennoch wurden mir durch einen internationalen Klimaforscher bestätigt, dass die Fakten alle Stimmen!
Der Film regt an, über seine eigenen Gewohnheiten nachzudenken. Auch, weil es bereits in 50 Jahren so schlimm sein wird, dass das Leben hier auf dem Planet ERDE, unserem Zuhause, unserem einzigen ZUHAUSE! nicht mehr angenehm sein wird zu leben (wenn wir daran nichts ändern)! Und hey, ich habe durchaus vor, in 50 Jahren noch hier zu leben! Das ist keine Sache, die wir unseren Kindern überlassen können, es zu richten, wir müssen anfangen damit!
Meiner Meinung nach, müsste man jeden Menschen in der Zivilisation dazu zwingen, sich diesen Film anzusehen!
JEDER KANN ETWAS BEWIRKEN! |
Der Frosch (oder Froschkönig?!) in uns ...
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| Vom: February 2, 2007 |
| Von: Caledophil, |
Sollte der Film eine extrem breite Öffentlichkeit erreichen und sich dort die Aufbruchsstimmung durchsetzen, die der Film auf ebenso durchdachte wie emotional ansprechende Weise auszulösen versucht, wäre dies wahrscheinlich das wichtigste Medienerzeugnis der Menschheitsgeschichte.
Der Film alterniert zwischen zwei Ebenen: Teile der multimedial hervorragend aufbereiteten Präsentation, die Gore weltweit bereits tausendfach gehalten hat, wechseln mit persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen Gores im Reportagen- bzw. Tagebuch-Stil. Die erste Ebene liefert in vereinfachter und gut verständlicher Form die wissenschaftlichen Grundlagen des Treibhauseffektes und möchte Einsicht in die überwältigende Faktenlage erwirken, die zweite zeigt die Stationen von Gores eigenem Weg hin zum Klimaapostel und appelliert dabei emotional an den Zuschauer, sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen.
Es ist erfreulich, dass sich der Film nur ansatzweise in Schuldzuweisungen ergeht und ansonsten sehr konstruktiv ist. Besonders gut gelungen ist auch der Abspann, wo sehr ansprechend konkrete Handlungsanweisungen für den Alltag aufgezeigt werden.
Fazit: Viel besser hätte man es nicht machen können, auch wenn die Menschheit einen solchen Aufklärungsfilm sicherlich schon 2-3 Jahrzehnte früher gebraucht hätte. Ich befürchte aber, dass die Medien durch entsprechend selektive Berichterstattung dafür sorgen werden, dass dem Film die ganz breite Öffentlichkeit, die er unbedingt verdient, verwehrt bleiben und er deshalb nicht die wünschenswerte Wirkung erzielen wird. Und selbst wenn er alle Menschen erreichte, glaube ich persönlich, dass die menschliche Psyche dem langsam verkochenden Frosch im Wasserbad (ein Bild aus dem Film) zu ähnlich ist, d.h. dass wir zu kurzsichtig sind um zu agieren, bevor uns die zunehmenden Naturkatastrophen noch wesentlich unmittelbarer bedrohen - und dann dürfte es längst zu spät sein. Damit möchte ich aber niemanden davon abbringen, sich den sehr gelungenen Film selbst anzuschauen um festzustellen, was er / sie selbst bereit ist, jetzt schon zu tun. |
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